4. Winter-Tipi-Lager vom 11.2.2012 – 12.2.2012

4. Winter-Tipi-Lager
vom 11.2.2012 – 12.2.2012

auf dem 
in der 
Lüneburger Heide.

Für Wintercamping-Freaks und Outdoor-Interessierte:

  • Tipi-Aufbau im Winter testen
  • gemeinsam Brotbacken im Dutch oven, Reflektor Ofen oder auf der Muurikka
  • Feuermachen mit Zündstahl, Zunder und Birkenrinde
  • Outdoorbücher Tauschbörse
  • der Eigeninitiative sind keine Grenzen gesetzt
  • Kanutour auf der Gerdau  (wenn diese befahrbar ist)
  • gemeinsame Lagerfeuerrunden.

Wir freuen uns über eine Weiterverbreitung der Veranstaltung auf Eurer Internetseiten.

Mit freundlichem Gruß
Gila Dörp

Roberts Altair Plus

Kaufdatum: Februar 2011
Lieferdatum: Mai 2011
Wetter-/Klimabedingungen: Winter, Herbst
Art des Einsatzes: Pausen-/Campjacke
Hersteller: Robert’s Outdoor Equipment
Modellbezeichnung: Altair Plus
Modelljahr: 2011
Herstellerlistenpreis: 192€ in Größe L
Preis bei Direkterwerb vom Hersteller: 205€ inkl. kleiner Änderungen
Bewertung der Verarbeitungsqualität: sehr gut
Außenmaterial: Pertex Quantum, die Innenseite des Stehkragens ist aus Pertex Microlight
Innenmaterial: Pertex Quantum
Füllung : Gänsedaune 800+cuin 93/7
Füllmenge: Vmtl. 150g, über diese Menge wurde im Mailkontakt geschrieben
Reißverschlüsse: YKK, ZahnRV vorn, SpiralRVs an den Taschen und der Kapuze
Kordelzüge: Elastisch, im Saum und an der Kapuze
Packmaß : siehe Bild
Gewicht: 517g :mrgreen: , 17g Packbeutel
Konstruktion: H-Kammern
Besondere Details: Die Jacke ist sehr lang geschnitten, dies war ein Sonderwunsch. Sie wartet mit zwei Innentaschen auf, die aus Netz ist ebenfalls ein Sonderwunsch. Für eine solch lange Jacke mit Kapuze, zwei Innen- und zwei Außentaschen und “schwerem” Zipper ist sie erstaunlich leicht. Angepeilt waren etwa 80-100g mehr. Der Loft ist erstaunlich.
Passform: grundsätzlich sehr gut, dazu später noch zwei drei Worte
Alter Testperson: 32
Geschlecht Testperson: Nunja, wenn ich schon keine Kinder gebären kann, so will ich wenigstens das Recht dazu haben!
Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): im Vergleich mit wem? Latscher? Rüdiger Nehberg?So, kein langes Gefasel, ich hab die Jacke eh noch nicht benutzt. Ich lass die Bilder sprechen. Nur so viel: Alles ist totaal super, eine Leichtjacke der ich auch Wärmeleistung zutraue. Natürlich hat eine Jacke, die doppelt so schwer ist, mehr Gimmicks und Features, aber wem erzähl ich das. Man kann nicht alles haben, zumindest nicht in einem Produkt.
Leider sind die Ärmel zu kurz geraten, warum auch immer. Wir hatten ein Maß festgelegt; dieses und andere Maße hatte ich von meiner Montane Primaloftjacke abgenommen. Leider entspricht, im ggs. zu allen anderen Abmessungen, das Ärmelmaß nicht dem angegebenen. 5cm zu kurz. Habe bereits eine email geschrieben, Roman bot mir sofort an, mir eine neue Jacke zu nähen. Ich hab ihn etwas ausgebremst, mir reicht es, wenn er die Ärmel einfach länger macht. Soll er selbst entscheiden, wie sie’s machen.
Eins noch: Die Farbe des Futters ist schxxxe. Ich hatte mit einem Blau wie das des Pertex Classic, welches ich für die BivyBoots benutzt habe oder wie das des Pertex Microlight, aus welchem meine Robert’s Arcturus gemacht ist, gerechnet. Ist es aber nicht. Naja, Wanderpfade sind kein Laufsteg, drauf gepfiffen.

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Robert’s Voyager 600 LW

Kaufdatum: Herbst 2010

Wetter-/Klimabedingungen: 3 Jahreszeitentüte

Art des Einsatzes: was man mit ‘ner 3JZ Tüte so anstellt, mit Augenmerk auf Tarp/ SL3/ ohne alles – Übernachtungen

Hersteller: Robert’s Outdoor Equipment

Modellbezeichnung: Voyager 600 LW – mit zusätzlicher Kammer

Modelljahr: 2010

Herstellerlistenpreis: variiert nach verwendeten Materialien, Füllmengen und -qualitäten zwischen 255,- und 404,- in Standardabmessungen

Preis bei Direkterwerb vom Hersteller: 370€ + 12€ Versand

Garantie: ? ich vermute mal, es gibt EU Regelungen, die mit den deutschen Verbrauchergesetzen annähernd deckungsgleich sind – 2 Jahre Garantie also? – bei so einer kleinen Klitsche gibt’s mit Reparaturen o.ä. aber wahrscheinlich eh keine Probleme.

Bewertung der Verarbeitungsqualität: sehr gut

Temperaturbereich: -8/-15 laut Hersteller, aber wir wissen ja, dass solche Angaben nicht allgemein taugen

Außenmaterial: Pertex Endurance
Innenmaterial: Pertex Microlight

Füllung : Gänsedaune 800+cuin EU-Norm
Größe und Füllmenge: Größe LW (Large Wide) + zusätzliche Kammer, um 10cm Liegelänge zu addieren, 670g Füllung

Reißverschlüsse: YKK- Zwei-Wege-RV (volle Länge)

Kordelzüge: Wärmekragen elastisch, Kapuze unelastisch

Verteilung der Füllung: Auf meinen Wunsch wurde die Daune gleichmäßig verteilt und Seitentrennungen eingearbeitet

Packmaß LW extra lang: ca. 32cm x 23cm

Gewicht: nachgewogen 1440g, Packsack 30g

Konstruktion: H-Kammern, einlagig mit Seitenstegen

Besondere Details:

  • der Wärmekragen hat den Kordelzug in der Mitte, so dass man bei zugezogenem Kragen keinen Zug spürt, des Weiteren wird der Velcroverschluss von einem circa 10cm langen Wurmfortsatz des Wärmekragens überdeckt, somit stört auch dieser bei geschlossenem Kragen nicht
  • der RV-Abdeckwulst ist durch eine Kunstfaserlage versteift, auf der Innenseite sind wie üblich Daunen im Tunnel. Funktioniert sehr gut

Passform: sehr gut

Bedienkomfort: sehr gut

Alter Testperson: 31
Geschlecht Testperson: sehr männlich 🙂
Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 1
Interneterfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 7

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Hier ein Kragendetail. Man sieht, dass der Kordelzug mittig verläuft und der Velcro großzügig unterlegt ist.

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Die RV-Abdeckung. Performancetheoretisch sinnvoll angelegt: Microlight innen, dann Daune, dann Kufa, dann Endurance. Also an der Stelle, wo eine Kältebrücke konstruktionsbedingt unvermeidbar ist (RV), den Taupunkt in die Kufa zu verlegen ist schon irgendwie ein geiles Konstruktionsdetail :wink: (auch wenn der Gedanke wahrscheinlich eher der war, dass der RV nicht verklemmen soll).

Um mich hier noch mal selbst zu zitieren: Die RV Abdeckung… ist ein Thema für sich, WM setzt auf diesem Gebiet Maßstäbe, zumindest bei den Säcken, die nicht aus der Extremlite-Serie sind, nicht mal mein Widgeon läuft perfekt. Ich hatte ‘nen Cumulus zur Ansicht – Katastrophe. Umso erfreulicher: Robert’s hat dieses Problem zumindest beim Modell Voyager perfekt gelöst! Der robuste RV gleitet wie ein junger Gott, oder wie sagt man?

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Gewöhnungsbedürftig für den User hochwertiger US-Schlafsäcke, die ein unscheinbares, entfernbares weißes Etikett mit Typenbezeichnung am Fußende gewohnt sind, ist die Robert’sche Beschilderung in mannshohen Lettern: :mrgreen:

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Der Vollständigkeit halber übernehme ich noch einen Teil meiner Ergüsse aus dem Thread “Penntütenabstufung”:
Der Roberts hat eine Endurance Hülle, was ich beim angepeilten Einsatzgebiet sinnvoll finde. Aber zur Frage: Absolut top verarbeitet, steht WM und Co in nix nach. Ist halt nicht so aufwendig wie FF und Valandre mit ihrer Tuckstitch Technik, für die man ja jedes Hüllenteil einzeln schneiden muss. Muss aber auch nicht, macht WM ja auch nicht.

Die Kapuze wirkt erstmal nicht so super wie die vom FF (die aber auch die Speerspitze der Kapuzentechnologie bildet ), ist aber trotzdem durchdacht. Die Kammerteile sind so angeordnet, dass beim Schließen absoluter Rundumschutz ohne Daunenkompression gewährleistet ist.
Die Materialien sind robust, so wie ich’s wollte, Pertex Endurance außen und Microlight innen. Geht natürlich leichter (Robert’s verarbeitet auch Quantum usw.), wollte ich aber nicht.

So, Freunde der hochwertigen Gear, hoffe dem ein oder anderen gefällt das Format dieser Produktvorstellung. Wenn ich demnächst Lust und Zeit hab, stelle ich nochmal die Robert’s Arcturus Expedition Jacket customized vor.
Buy on!

Murph

Schweden – Härjedalen März 2010

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Dann doch Schweden! Die ursprüngliche Idee von Sven und mir war ja Elbsandstein-Gebirge. Einfache An- & Abreise, geringe Kosten und schön solls da ja auch sein – ich war ja noch nicht da.
Dann kamen die Überlegungen, doch n richtigen Winter? Vidda? Troll Loipe? Lappland kam leider nicht in Frage, da wir nur 9 Tage hatten…
Entschieden haben wir uns dann relativ spontan für Funäsdalen als Start und Ziel. Also schnell alles gebucht!
Nun kam die Routenvorbereitung:
Wir haben also 6 Tage, das sollte doch für eine schöne Rundtour reichen.
Ein längerer Blick über die Karte sagte dann, dass es eine Tour runter zum Rogen und dann im Bogen wieder rauf werden sollte. Wenn wir perfekte Bedingungen haben sollten könnten wir auch noch nach Norwegen rein, nach Rövollen am Femund, und von da wieder hoch laufen. Soweit die Theorie…

Abfahrt Freitag nachmittags vom Hamburger HBF, Ankunft Samstag gegen 18:00 Uhr in Funäsdalen.
An der Busstation gab es letztes Jahr ein kleines Wartehäuschen. Da wollten wir uns dann umziehen und gleich loslaufen.
Ok, war vielleicht ein bisschen euphorisch…jedenfalls wurde der Bushalteplatz gerade umgebaut und das Häuschen war nicht da. Und dunkel wurde es auch.
Nach kurzer Überlegung ging es dann ins Hostel. Schnell bei ICA noch zwei Hülsenfrüchte und ein paar Leckerlies und den Abend in der Küche verbracht.

Ostharz Skitour Januar 2010

Angesichts Arbeitsfreiheit bis zum 6. Januar und passablem Neuschnee eigentlich überall, hab ich mich mal für eine Kurztour per Ski in den Ostharz aufgemacht.

Das Wetter war bestens, Schnee genug, kalt genug, Sonne reichlich.
Gestartet bin ich in Wernigerode am Bahnhof “Steinerne Renne”, bin dann nordöstlich Richtung “Plessenburg” gegangen und habe unweit danach genächtigt. Weiter ging es in Richtung “Ilsetal”.Nur da musste ich die Ski kurz abschnallen, weil der eingeschlagene Weg bei den Ilsefällen zu schmal und buckelig war.Dann durch “Großes Sandtal” und wieder nordwärts Richtung “Stempelsbuche”, über”Gelber Brink” aufwärts zum zweiten Nachtplatz bei den “Kleinen Zeterklippen”, und schließlich wieder talwärts nach Wernigerode.

Seht selbst, ein paar Bilder und bewegte Bilder zu einer sehr angenehmen Kurztour bei schönstem Winterwetter :

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Es hatte die letzten Tage hier ja passabel geschneit,genug bis in die tieferen Lagen, so das ich mich für eine Harzrunde mit Ski entschieden habe.

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Nahanny Semi Bag

Mal wieder was Neues, diesmal gehts um Ausrüstung…

Da ich mir seit einiger Zeit schon einen neuen Winterschlafsack zulegen wollte machte ich mich im Netz mal ans stöbern und bin auf den Semi-Bag oder Elephant Foot von der rumänischen Firma Nahanny gestossen. Das Konzept sieht vor, den nur bis etwa zu den Rippen reichenden Schlafsack oben mit einer Isolier-Jacke zu kombinieren. Das Ganze dient dann dem Zweck der Gewichtsreduzierung, sowie der Beweglichkeit beim Lagern/hantieren mit Kocher etc.

Da ich das Konzept sehr interessant fand und der Sack mit 100,- plus Versand richtig günstig ist, habe ich mir einfach mal einen bestellt und bin schon sehr gespannt, wie er sich in der Praxis so macht.

Was noch zu sagen wäre ist, dass der Kontakt zu Valeriu von Nahanny sehr nett war und die Kommunikation bestens verlief!

Hardangervidda Tour 2009 – Tag 1 bis 7

Die CC-30°C – Tour Hardangervidda 2009

Ende März diesen Jahres war es dann endlich soweit. Nach einigen Planungstreffen und diversen Materialverschickungen sollte es endlich losgehen. Acht mehr oder weniger junge Männer, die sich aufmachten, die eisigen Weiten des Nordens zu durchqueren. Einige davon erfahren, andere noch nie auf Skiern gestanden. Das konnte ja nur heiter werden…

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